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AUTOKINDERSITZ / KINDERSITZ TEST und VERGLEICH 2017

Wie finden Sie den richtigen Autokindersitz ? Welche Kindersitze sind empfehlenswert?

Bei der Auswahl eines Kindersitzes spielen verschiedene Faktoren einen wichtige Rolle. Unter anderem die Qualität und Ausstattung, das Sicherheitsgurtsystem und das Gewicht, sowie die Größe Ihres Kindes. In unserem persönlichen Kindersitz Test, haben wir besonders diese Faktoren berücksichtigt.

Wir freuen uns, dass Ihnen die Sicherheit Ihres Kindes wichtig ist und Sie unsere Seite „Beste Kindersitze“ besuchen.

Kindersitz Test: Im Auto fahren Kinder immer in Kindersitzen

Kindersitze 2017: Kindersitz Empfehlungen, die Ihr Kind wirklich schützen. © Dron – Fotolia.com

Und weil uns Kinder ebenso am Herzen liegen, bekommen Sie bei uns eine Auswahl der besten Kindersitze vorgestellt, erfahren Tipps und Wissenswertes, finden einen Kindersitze Vergleich und sehen sofort, wo Sie den passenden Sitz oder die gewünschte Babyschale günstig und sicher erwerben können.

 

Unsere Kindersitz Empfehlung nach Gruppe

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Zuletzt aktualisiert am
24.07.2017 18:02
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CYBEX GOLD Pallas M, Autositz Gruppe 1/2/3 (9-36 kg), Kollektion 2015, Black Beauty
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Abbildung
ModellCYBEX GOLD Sirona M i-Size incl. Base, Autositz Gruppe 0+ & 1 (0-18 kg), Kollektion 2016, Olive KhakiCYBEX SILVER Juno-fix, Autositz Gruppe 1 (9-18 kg), Rumba RedCYBEX GOLD Pallas M, Autositz Gruppe 1/2/3 (9-36 kg), Kollektion 2015, Black BeautyBritax Römer Autositz KIDFIX SL SICT, Gruppe 2/3 (15 – 36 kg), Kollektion 2017, Mineral Purple
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ACHTUNG: In unserem Kindersitz Test haben wir nicht alle hier vorgestellten Modelle selbst getestet. Dieser Eindruck soll hier auch keinesfalls entstehen.Da wir selbst 3 Kinder haben, konnten wir jedoch eine ganze Anzahl verschiedener Sitze selbst ausführlich testen. Die von uns selbst getesteten Modelle finden Sie jeweils explizit mit einem eigenen Testbericht gekennzeichnet. Alle anderen Modelle können wir lediglich anhand der technischen Eigenschaften bewerten, und Ihnen Informationen zu verfügbaren Testberichten anderer Institutionen (z. B. Stiftung Warentest, Ökotest, ADAC etc) liefern.

Kindersitze für Baby’s

Du bist auf der Suche nach einem Kindersitz für Kleinkinder? Dann schau dir die Babyschalen der Kindersitz Gruppe 0+ einmal genauer an.

Kindersitze ab 12. Monate

Mit zunehmenden Alter, werden andere Kindersitze benötigt. Hier gelangen Sie zu der Kindersitz-Übersicht der Kindersitz Gruppe 1+.

Testsieger 2017

Sie sind sich nicht sicher welcher Kindersitz gut ist? Dann schauen Sie sich einmal die Kindersitz Testsieger aus dem Jahr 2017 an.

Kindersitz Vergleich

In unserem großen Kindersitz Vergleich möchten wir Ihnen einen besseren Überblick zu den einzelnen Kindersitze verschaffen.

5 sehr gute Kindersitze:

Kindersitze, Reboarder, Sitzerhöhungen

Den meisten Eltern ist es ein Anliegen, ihre eigenen Kinder möglichst sicher zu transportieren. Leider gibt es auf dem Markt so viele verschiedene Modelle, so dass man als Elternteil schnell überfordert ist und getreu dem Motto „teuer ist gut“ einfach einen teuren Kindersitz einkauft. Dieser wird dann schon gut sein, er war ja schließlich teuer. Leider ist das jedoch weit gefehlt. Nicht jeder teure Sitz ist wirklich gut, wie bereits der eine oder andere Kindersitz Test des ADAC und der Stiftung Warentest ergeben haben.

 

Was finden Sie auf Beste-Kindersitze.de?

Beste-Kindersitze.de ist ein Verbraucherportal.

Wir haben für Sie die top getesteten Kindersitze von ADAC und Stiftung Warentest herausgesucht und empfehlen Ihnen genau diese „Kindersitze Testsieger“ bzw. deren Nachfolger. Wir testen also nicht selbst, sondern ziehen die Informationen des Kindersitz Test des ADAC und anderen zu Rate.

Im Bereich Sitzerhöhungen haben wir für Sie ebenfalls recherchiert und empfehlen Ihnen in unserem Artikel „Autositzerhöhung“ solche, die Isofix haben.

Außerdem sind wir der Meinung, dass Reboarder einen besonderen Schutz bieten. Wir empfehlen daher auch einige Reboarder als besonders sicher.

 

Welche Ansprüche sollten Sie an einen Kindersitz haben?

Ein Kindersitz sollte in Qualität, Sicherheit und natürlich auch Komfort punkten. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir diverse Tests unter die Lupe genommen und für Sie eine Sammlung wirklich sicherer Kindersitze erstellt. Natürlich gibt es viele weitere Modelle auf dem Markt, aber wir wollen gar nicht alle Modelle hier aufführen, sondern lediglich eine kleine Hilfe bei der Auswahl geben. Darum stellen wir Ihnen Kindersitze vor, die in den letzten Jahren durch den Kindersitz Test des ADAC oder andere Tester als „gut“ oder „sehr gut“ getestet wurden.

Wir sind sicher, Sie werden über die Ergebnisse genauso überrascht sein, wie wir auch. So ist zum Beispiel im Autokindersitz Test des ADAC aus Mai 2015 kein einziger Sitz mit sehr gut getestet worden. Da macht es doch Sinn, auf das Vorjahresmodell auszuweichen. Sei es, weil es einfach besser abgeschnitten hat, oder auch, weil es oftmals günstiger als das aktuelle Modell zu haben ist.

Qualität, Komfort und Sicherheit

Vielen Eltern ist es ganz besonders ein Anliegen, dass der Nachwuchs möglichst sicher und komfortabel transportiert wird. Dabei wird häufig nach dem Motto: „Teuer ist Sicher!“ eingekauft. Den Diskussionen nach dem besten Kindersitz gehen wahrscheinlich nie zu Ende, zu groß ist die Auswahlmöglichkeit und zu unterschiedlich sind die Modelle. Aber in einer Sache sind sich die meisten Eltern ziemlich sicher: Der neue Autokindersitz muss in Sachen Qualität, Komfort und vor allem Kindersicherheit absolute Bestnoten erzielen. Doch lassen Sie sich vorab gesagt sein: Nicht alle teuren Kindersitze sind auch gleichzeitig qualitativ hochwertige und sichere Sitze! Diverse Marken und Hersteller können in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis enorm variieren und große Unterschiede zeigen. Mittlerweile jedoch können auch günstige Modelle den Anforderungen an Sicherheit und Komfort gerecht werden, Sie müssen beim Kauf eines Autokindersitzes auf diverse, ausschlaggebende Faktoren acht geben.

Kindersitz Test – auf was Sie jetzt achten sollten?

Autokindersitz Test

© detailblick-foto

Zuallererst sollte natürlich das Budget festgelegt werden, in dessen Rahmen man sich nach Kinderautositzen umsehen kann. Hierbei können sowohl sehr günstige Modelle schon unter 50 Euro und relativ teure Produkte ab 400 Euro aufwärts gekauft werden. Wie aber bereits erwähnt, muss ein besonders teurer Sitz nicht auch gleichgesetzt mit der Qualität werden. Achten Sie beim Kauf des Autokindersitzes auf die genaue Körpergröße und auch das Gewicht des Kindes. Für jedes Alter, angefangen bei +0, gibt es den passenden Kinderautositz.

Insgesamt gibt es 5 Gewichtsgruppen, welche möglichst lange ausgereizt werden sollten. Der Umstieg auf eine größere Gewichtsklasse sollte so spät wie möglich erfolgen.

Die Kindersitz Gewichtsgruppen:

  • Gruppe 0 von Geburt an bis ca. 10 kg
  • Gruppe 0 plus von Geburt an bis ca. 13 kg
  • Gruppe 1 von 9 bis 18 kg
  • Gruppe 2 von 15 bis 25 kg
  • Gruppe 3 von 22 bis 36 kg

Später dürfen Sie Ihr Kind auf einer Sitzerhöhung transportieren, wobei auch hier nicht pauschal festgelegt werden sollte, dass Kinder ab dem 3 Lebensjahr unbedingt nur noch auf einer Sitzerhöhung mitfahren sollten. Je länger ein Kind in einem stabilen Kindersitz transportiert wird, desto sicherer ist es für alle beteiligten.

Zu den Aktuellen Testergebnisse des ADAC und von Stiftung Warentest finden Sie ebenfalls hilfreiche Informationen über einen Autokindersitz Test. Am besten eignen sich hierfür die Testergebnisse aus dem aktuellen Jahr, denn dann kann sicher gegangen werden, dass es sich um den aktuellen Sicherheitsstandart für Kindersitze handelt. Ebenso wichtig für den Kauf eines Kindersitzes ist das ECE-Prüfzeichen, welches Sie an der auffallenden orangenen Plakette erkennen können. Auch dieses Prüfzeichen gibt Auskunft über den Sicherheitsstandart des Sitzes.

Sicherheit und Komfort beim Kauf eines Kindersitz

Autokindersitz testbericht

© Gina Sanders

Ist die Frage mit der Sicherheit beantwortet und wurde sich für ein Modell entschieden, so sollte auch das Kind bequem darin Platz nehmen können. Das Kind sollte möglichst stressfrei und unkompliziert ein- und aussteigen können, bzw. ab- und angeschnallt. Die Gurte sollten eng am Körper anliegen und in seinem Volumen verstellt werden können.

Die meisten Kindersitze haben bestimmte Gurtpolsterungen, welche auch von unserer Seite aus absolut zu empfehlen sind. Das Kind sollte sich mit den Gurten nicht aufreiben können oder gar einschneiden. Besonders im Sommer und auf nackter Haut kann dies ansonsten ein Problem werden.

Bei ganz kleinen Babys sind auch die Sicherung und der Komfort des Kopfes zu beachten. Dieser sollte ausreichend abgestützt sein und der Kopf darf nicht unkontrolliert hin und her fliegen. Hierfür gibt es spezielle Kindersitze welche mitwachsen, die sogenannten Mitwachsenden Kindersitze. Die Kopfpolsterungen können mit der Zeit abgenommen werden, wenn das Kind älter geworden ist. Achten Sie also unbedingt darauf, dass sich Ihr Kind in seinem Kindersitz wohl fühlt.

Wie lange ist ein Kindersitz nutzbar & Wie lange darf ein Baby im Kindersitz sitzen ?

Hier kommt es tatsächlich darauf an, welches Modell Sie auswählen. Viele Kindersitze verfügen beispielsweise über mehrere Kindersitz-Gruppen, die sogenannten mitwachsenden Kindersitze. Diese haben den Vorteil, das sie jederzeit an die Größe und das Gewicht des Kindes angepasst werden können. Einer dieser mitwachsenden Kindersitze ist z.B das Modell: Cybex Pallas Fix oder der Römer Britax Evola, welche bei vielen Eltern sehr beliebt sind. Entscheiden Sie sich hingegen für einen Kindersitz welcher nur eine Kindersitz-Gruppe zulässt, so müssen Sie diesen nach Überschreitung des Alters bzw. Gewicht des Kindes austauschen. Dies kann unter Umständen ein Nachteil sein. Besonders wichtig ist es zudem, das Höchstzulässige Gewicht eines Kindersitzes niemals zu überschreiten. Die jeweiligen Kindersitze sind im Kindersitz Test der ADAC nämlich nur bis zum max. Gewicht auf die Kippsicherheit und Stabilität getestet.

Gebrauchte Kindersitze kaufen – worauf achten?

Der Markt an gebrauchten Kindersitzen boomt und viele Eltern entscheiden sich für den Kauf eines gebrauchten Kindersitzes. Allerdings raten wir mehr oder weniger von einem solchen Kauf ab. Warum? Nun, Sie wissen nicht, was genau mit diesem Kindersitz vor Ihrem Besitz passiert ist.

Kindersitz Test 2016

© S.Kobold

Vielleicht hat dieser Sitz bereits einen Unfall durchlebt und ist an nicht sichtbaren Stellen bereits gebrochen oder instabil geworden?  Wichtig für Sie ist, wenn Sie dennoch einen gebrauchten Kindersitz erwerben möchten, dass Sie diesen auf mögliche Unfallspuren kontrollieren und nachfragen, woher der Sitz stammt. Desweiteren sollte kein gebrauchter Kindersitz älter als 4 Jahre sein. Diverse Prüfstellen erneuern beinahe jährlich die Anforderungen bezüglichen Sicherheit und setzen stets neue Standards. Da Sie diesen ja auch gerecht werden wollen, sollten Sie keinen allzu alten Sitz kaufen. Auch das Thema Materialermüdung ist dann im Kauf enthalten.

Unsere Empfehlungen beruhen daher stets auf den Kauf eines neuen Kinderautositzes und sogar darauf, etwas mehr Geld zu investieren als vielleicht gewollt.

Wie sicher sind Kindersitze?

Kindersitze gelten allgemein als sehr sichere Kinderrückhaltesysteme. Es ist sogar die Pflicht der Eltern ihrem Kind einen geeigneten und passenden Kindersitz zu besorgen. Crashtests, Tüv Prüfungen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, machen den Kindersitz als sehr sicher. Vorraussetzung hierfür ist aber auch, das der Sitz für das Kind geeignet ist. Sprich: Größe, Gewicht und das Alter müssen beim kauf eines Autokindersitz berücksichtigt werden.

Der Kindersitz Test und unsere Testsieger

Sehen Sie sich nun unseren persönlichen Kindersitz Testsieger aus dem Jahr 2016 an und durchstöbern Sie unsere Empfehlungen und Ratgeber. Diese Kindersitze haben auch im Kindersitz Test des ADAC oder anderen Institutionen gut abgeschnitten. Wichtig vor dem Kauf ist auch eine angemessene Recherche und einen Vergleich durchzuführen. Auch Kundenbewertungen dürfen nicht unterschätzt werden, da es sich hier um Modelle handelt, welche bereits den Praxistest bei natürlichen Personen durchstehen mussten.

Weitergehende Informationen zu Autokindersitzen

Einen interessanten Beitrag aus der Reihe „ARD Ratgeber: Auto-Reise-Verkehr“ über Reboarder-Kindersitze vom 25.11.2012 finden Sie hier bei Youtube, einen weiteren von Marktcheck (SWR) finden Sie hier.

In diesem Wikipedia-Artikel finden Sie viele weitere nützliche und rechtliche Informationen, z.B. über die ECE Normen und die rechtliche Lage in verschiedenen Ländern.

Bekannte Kindersitz Hersteller

Es gibt zahlreiche Kindersitz Hersteller und Marken. Hier haben wir einmal die bekanntesten Hersteller aufgelistet:

Achtung - ADAC Kindersitz Test 2015 - ein Überblick

Auch in 2015 wurden wieder Autokindersitze vom ADAC und Stiftung Warentest auf Herz und Nieren geprüft. 23 Sitze in verschiedenen Größen und Gewichtsklassen wurden auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt getestet.

Selbst wenn das Ergebnis insgesamt ordentlich ausfällt (14x „gut“ und 4x „befriedigend“, aber nur 4x „mangelhaft“) so fällt doch auf, dass es dieses Jahr kein einziges „sehr gut“ als Testergebnis gibt.

Es macht daher gerade in den Gruppen 0 und I durchaus Sinn, auf die Kindersitze mit Testurteil „sehr gut“ aus 2011-2014 zurück zu greifen (finden Sie hier in unseren Reviews). In der Gruppe II/III und der Sondergruppe (I-III) gibt es übrigens bisher keinen Test mit „sehr gut“.

Ganz anders dann der Kindersitz Test des ADAC in 2016…

 

 

 

Wie im Film gesehen, hat lediglich die Kiddy Evoluna i-Size Babyschale mit Isofix „sehr gut“ abgeschnitten.

Diese Babyschale gibt es mit Isofix Base bei Amazon in verschiedenen Farben.

 

 

Rechtliche Lage

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr (mit dem 12. Geburtstag beginnt das 13. Lebensjahr), die kleiner als 150 cm sind, dürfen nur mitgenommen werden, wenn amtlich genehmigte Rückhalteeinrichtungen (Kindersitze) benutzt werden.

Sofern keine technische Möglichkeit besteht, solch eine Rückhalteeinrichtung zu befestigen ist die Mitfahrt nur auf den Rücksitzen gestattet. Diese Angaben finden Sie in §21.1a der Straßenverkehrsordnung.

Ab wann nimmt man welchen Kindersitz?

Das Kind wird größer und irgendwann stellen sich viele Eltern die Frage, ab wann man welchen Kindersitz nehmen sollte, beziehungsweise ab wann man auf den nächsten Kindersitz wechseln sollte.

Der Gesetzgeber hat zu diesem Zweck Kindersitze in drei Gruppen unterteilt. Hierbei hat er Gewicht und Alter des Kindes als Kriterium für die Einteilung gewählt. Ab einer Körpergröße von 1.50 Metern darf das Kind dann auch auf einen Autokindersitz / eine Sitzerhöhung verzichten.

Gruppe 0 / Babyschale

Die Babyschale ist der erste „Kindersitz“ für ihr Kind. Sie ist für Säuglinge ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 13 kg zugelassen. Das entspricht in der Regel einem Alter von ca. 9 Monaten. Die Babyschale ist immer gegen die Fahrtrichtung gerichtet (ein sogenannter Reboarder) und daher besonders sicher. Grundsätzlich sollte auch schon die Babyschale mit Isofix befestigt werden, wenn Ihr Auto das zulässt. Die Mehrkosten investieren Sie direkt in die Sicherheit Ihres Kindes.

Wir empfehlen, die Babyschale bereits einige Wochen vor der Geburt anzuschaffen und den Einbau der Babyschale im Auto zu üben. Auch das Anschnallen lässt sich mit einem Teddy oder einer Puppe bereits hinreichend üben, damit es später flott von der Hand geht.

Gruppe I (mit 5-Punkt Gurtsystem)

In der Gruppe I finden Sie Kindersitze mit einem Fünfpunkt-Gurtsystem. Sie sind ab einem Alter von ca. 9 Monaten und einem Gewicht von 9 kg zugelassen und dürfen bis zu einem Gewicht von 18 kg verwendet werden (das entspricht in der Regel ca. 4 Jahren).

Obwohl auch in dieser Gruppe rückwärtsgerichtete Kindersitze (Reboarder) deutlich sicherer sind, ist der Marktanteil in Deutschland beinahe vernachlässigbar. Dabei sind die Nackenmuskeln der Kinder erst ab ca. 2 1/2 Jahren ausreichend kräftig um den Kopf bei einem Frontalunfall zu halten. In Skandinavien wird zum Beispiel schon seit vielen Jahren erst ab 2.5 Jahren auf vorwärtsgerichtete Sitze gewechselt.

Gruppe II (mit Gurtführung)

Die Gruppe II umfasst Kindersitze mit Gurtführung für ein Gewicht von 15 kg bis 36 kg. Man kann diese Sitze also von ca. 3 1/2 Jahren bis 12 Jahren verwenden. Die Gurtführung sorgt vor allen Dingen dafür, dass Ihr Kind sich weder stranguliert, noch aus dem Sitz unter dem Beckengurt hindurchrutscht und sich schwer verletzt. Häufig können diese Sitze dann auch zu einem Sitz der Gruppe III umgebaut werden.

Gruppe III (Sitzerhöhung)

Kinder unter einer Körpergröße von 1.50 Metern müssen eine Sitzerhöhung nutzen, solange sie noch keine 12 Jahre alt sind. Die Sitzerhöhung dient nur noch dazu, dass der Sicherheitsgurt des Autos passend über die Schulter läuft und das Kind nicht stranguliert. Zulässig sind diese Sitzerhöhungen zwar bereits ab 15 kg, aber der eine oder andere Kindersitz Test haben in der Vergangenheit gezeigt, dass es die unsicherste Form eines Kindersitzes ist. Weder bei einem Front-, noch bei einem Seitencrash ist Ihr Kind besser geschützt. Ihrem Kind zuliebe sollten Sie auf eine einfache Sitzerhöhung verzichten.

Kinderautositze die mehrere Gruppen umfassen / Kombisitze

Abschließend gibt es noch sogenannte Kombimodelle / Kombisitze. Mit diesem Sitzen kann man zwar sparen, da sie meistens die Gruppen II-III oder sogar I-III umfassen. Aber häufig sind diese Sitze dann nicht Fisch, nicht Fleisch und stechen in keiner Disziplin wirklich hervor. Im Übrigen ist fraglich, ob der Autositz nach 8 oder gar 10 Jahren Dauereinsatz und möglicherweise häufigem Ein- und Ausbau überhaupt noch so sicher ist, wie zu Anfang.

 

Wie lange ist ein Kindersitz nutzbar?

Diese Frage ist abhängig von dem ausgewählten Modell zu beantworten. Es gibt Modelle, die über mehrere Kindersitz-Gruppen gehen, also mitwachsen. Sehr beliebt ist zum Beispiel das Modell Cybex Pallas Fix / Cybex Pallas MFix* bei jungen Eltern.

Erklärung: Isofix

Isofix – für viele junge Eltern immer noch ein Fremdwort. Während die einen Eltern darauf schwören, fragen sich andere Eltern: „Muss ich das wirklich haben…?“

Die Antwort ist im Grunde genommen einfach: wenn Sie sich den Aufpreis auf ein Isofix-System irgendwie leisten können, ist es mit Sicherheit das sinnvollste Extra in Ihrem Auto. Wie beinahe jeder Kindersitz Test belegt, erhöht ein Isofix-System die Sicherheit immens. Und immerhin geht es um die Sicherheit Ihres Kindes.

Tatsache ist, dass eine falsche Gurtführung immer noch zu den häufigsten Unfall-Verletzungen eines Kindes bei einem Unfall führt. Die Isofix Halterung verhindert diese falsche Gurtführung. Außerdem verbindet sie den Kindersitz fest mit der Karosserie.

Dank Isofix ist das einfache Befestigen des Kindersitzes in der Isofix Basis möglich. Eine Fehlbedienung, beziehungsweise eine falsche Gurtführung, die im Falle eines Unfalls zu schlimmen Verletzungen führen kann, ist nahezu ausgeschlossen.

Beste-Kindersitze.de empfiehlt daher ohne wenn und aber einen Kindersitz mit Isofix-Befestigung.

Viele Sitze schlichtweg schlecht

Wie der ADAC auf seinem Internetauftritt mitteilt, sind bei einer Stichprobe im Herbst 2014 in einem Kindersitz-Test der unteren Preisklasse 10 Autokindersitze getestet worden.

Dabei sind 6 Modelle glatt durchgefallen (Note „mangelhaft“). Immerhin 3 Sitze sind „befriedigend“ und nur ein einziger Sitz „gut“ gewertet worden.

Mehr in unserem Beitrag!

 




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